Ausgaben für Gesundheit und Rente steigen in  – DENAE
25. Juni 2024 10:32

Ausgaben für Gesundheit und Rente steigen in Deutschland

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Experten fordern die Regierung auf, die obligatorischen Beiträge zu kürzen.

Die deutsche Wirtschaft kämpft mit Schwierigkeiten, und Bürger müssen ihre Ausgaben kürzen. Laut einer Studie könnten die Sozialbeiträge für Millionen von Deutschen in den kommenden Jahren erheblich steigen.

Bis zum Jahr 2035 könnte die Gesamtsumme der Zahlungen an verschiedene Fonds um 7,5 Prozentpunkte steigen und 48,6 % erreichen. Diese Daten wurden vom Berliner Institut IGES im Auftrag der DAK Health zur Verfügung gestellt. Es analysierte die Dynamik der Beiträge zur Rente, medizinische Versorgung, Pflege und Arbeitslosenversicherung basierend auf der aktuellen Situation.

Experten warnen bereits vor erheblichen Beitragserhöhungen in naher Zukunft. Zum Beispiel könnte der Beitrag im Gesundheitswesen von 16,3 auf 19,3 % im nächsten Jahrzehnt steigen. Im Bereich der Pflege könnten die Beiträge bis zum Jahr 2030 um 0,7 Prozentpunkte steigen. Im Arbeitslosenversicherungssystem wird zunächst eine Senkung der Beiträge von 2,6 auf 2,5 % bis zum Jahr 2027 erwartet, aber dann könnte sie bis zum Jahr 2035 auf 3,0 % steigen. Im Rahmen des Rentensystems wird bis zum Jahr 2035 eine Erhöhung des Satzes von derzeit 18,6 auf 22,3 % erwartet.

Wie sieht das Zahlenmäßig aus? Krankenversicherung: Bei einem Bruttoeinkommen von 3500 Euro zahlt ein Arbeitnehmer heute die Hälfte des obligatorischen Beitrags (7,3)

Rentenversicherung: Der Anteil des Arbeitnehmers könnte von 9,3 % auf 11,15 % steigen. Bei einem Gehalt von 3000 Euro bedeutet dies zusätzliche 55,50 Euro pro Monat, bei einem Gehalt von 4000 Euro zusätzliche 74 Euro.

Der Satz bleibt bis zum Jahr 2027 bei 18,6 % und steigt dann auf 20 % und erreicht bis zum Jahr 2035 22,3 

Die Langzeitpflegeversicherung zeigt ebenfalls Anzeichen steigender Zahlungen. Die Fonds erwarten, dass bis zum ersten Quartal 2025 das Gesamtvolumen der Finanzierung auf weniger als einen Monatsaufwand sinken wird und die Regierung die Sätze erhöhen könnte. Derzeit liegt der monatliche Beitrag bei einem durchschnittlichen Einkommen von 45.358 Euro bei etwa 128,50 Euro und würde bis zum Jahr 2035 um 0,7 Prozentpunkte auf 154 Euro steigen.

Die IGES-Forscher berücksichtigten Durchschnittswerte für Geburtenraten, Lebenserwartung, Migration und Lohnentwicklung unter Berücksichtigung verschiedener Entwicklungsszenarien.

Der Vorstandsvorsitzende der DAK, Andreas Storm, forderte Politiker auf, einzugreifen und einen starken Anstieg der Beiträge zu verhindern. Er schlug vor, einen Pakt zur Stabilität der obligatorischen Krankenversicherung abzuschließen, damit die Ausgaben vom Bundesstaat gedeckt werden und die Subvention jedes Jahr erhöht wird.

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